Mit der Biberbahn zum Schweizer Feiertag nach Stockach

Sieben Zugpaare, Sonderhalt in Hoppetenzell und Heimfahrt nach dem Feuerwerk – die Biberbahn bringt Besucher bequem zu einem der traditionsreichsten Stadtfeste der Region

Foto: Ilja Mess

Musik auf mehreren Bühnen, Straßen- und Flohmarkt, Vergnügungspark und das große Feuerwerk am Abend: Am Samstag, den 20. Juni 2026, feiert Stockach wieder seinen traditionellen Schweizer Feiertag. Damit Besucher aus der gesamten Region entspannt zum Fest gelangen, verkehren erneut Sonderzüge der Biberbahn zwischen Stockach und Krauchenwies.

Insgesamt sieben Mal pendeln die Züge an diesem Tag zwischen Stockach und Krauchenwies und ermöglichen eine bequeme und autofreie Anreise zu einem der größten Stadtfeste der Region.

Ein Fest mit über 500 Jahren Geschichte

Der Stockacher Schweizer Feiertag zählt zu den traditionsreichsten Stadtfesten im Bodenseeraum. Seine Ursprünge reichen bis ins Jahr 1499 zurück. Damals wurde Stockach im Schweizer- oder Schwabenkrieg von eidgenössischen Truppen belagert. Die Belagerung blieb jedoch erfolglos, worauf die Bürger ihre Rettung zunächst mit einer Dankandacht und später mit einem Fest feierten.

Über die Jahrhunderte entwickelte sich daraus der heutige Schweizer Feiertag – ein viertägiges Stadtfest mit Musik, Kultur, Marktgeschehen und Vergnügungspark.

Musik, Markt und Feuerwerk

Auch 2026 wartet wieder ein abwechslungsreiches Programm auf die Besucher. Von 10 bis 18 Uhr laden Straßenmarkt und Flohmarkt zum Bummeln ein. Rund 20 Musikvereine und Bands sorgen auf Bühnen und Plätzen in der Innenstadt für Unterhaltung.

Im Stadtmuseum „Altes Forstamt“ kann die Sonderausstellung „Wasserwelten – von Dix bis Mollweide“ besucht werden. Kirchturmbesteigungen, Orgelführungen und weitere kulturelle Angebote ergänzen das Programm.

Am Abend übernehmen dann die Live-Bands das Kommando. Auf mehreren Bühnen sorgen „Veteranilli“, Chrissy, Nicole Scholz & Band sowie PUMP für Stimmung, bevor um 22:45 Uhr das traditionelle große Feuerwerk am Dillplatz den Höhepunkt des Festtages bildet.

Sieben Mal hin und zurück

Damit möglichst viele Besucher das Fest bequem erreichen können, verkehren die Sonderzüge der Biberbahn insgesamt sieben Mal zwischen Stockach und Krauchenwies.

Besonders attraktiv ist dabei die späte Rückfahrt: Der letzte Zug verlässt Stockach erst gegen 23:40 Uhr und ermöglicht so auch den Besuch des Feuerwerks sowie des Abendprogramms.

Fahrplan zum herunterladen (PDF)

Foto: Ilja Mess
Foto: Ilja Mess

Hoppetenzell wieder dabei – Zizenhausen erstmals regulär

Für die Fahrgäste entlang der Strecke gibt es in diesem Jahr gleich zwei erfreuliche Nachrichten.

Nachdem der neue Bahnhalt Zizenhausen seit dem Saisonstart am 1. Mai regulär von der Biberbahn bedient wird, ist er selbstverständlich auch beim Schweizer Feiertag Teil des Fahrplans. 

Zusätzlich legen die Sonderzüge erneut einen Halt in Hoppetenzell ein. Nachdem der Ort bereits im vergangenen Jahr vom Sonderverkehr profitiert hat, erhalten die Bürgerinnen und Bürger damit erneut eine direkte Verbindung zum Festgeschehen in Stockach.

Günstig und bequem anreisen

Wie auf der Biberbahn üblich gelten auch an diesem Tag sämtliche regulären Nahverkehrstarife. Fahrkarten können unkompliziert direkt im Zug erworben werden.

Für Fahrten zwischen Stockach, Zizenhausen und Hoppetenzell gilt zudem der günstige Stockacher Stadttarif. Erwachsene zahlen lediglich 2 Euro, Kinder 1 Euro pro Fahrt.

Gerade am Schweizer Feiertag lohnt sich die Anreise mit der Bahn besonders. Durch die zahlreichen Veranstaltungen, den Straßenmarkt und das Abendprogramm sind die Parkplätze in und um die Stockacher Innenstadt erfahrungsgemäß stark ausgelastet. Mit der Biberbahn gelangen Besucher dagegen direkt ins Festgeschehen und können den Tag ganz ohne Parkplatzsuche und lange Fußwege genießen.

Damit ist die Biberbahn oft nicht nur die bequemste, sondern auch die günstigste Möglichkeit, den Schweizer Feiertag zu besuchen. Zudem können Besucher die Konzerte, das Festprogramm und die Bewirtung unbeschwert genießen, ohne sich Gedanken über die Heimfahrt mit dem Auto machen zu müssen.

Gemeinsam für die Region

Die Sonderzüge werden von der Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg (NVBW) im Rahmen der Landesmarke bwegt bestellt und finanziert.

Die Organisation vor Ort übernimmt der Förderverein Ablachtalbahn. Ehrenamtliche Helfer sorgen dabei nicht nur für einen reibungslosen Ablauf, sondern auch für das leibliche Wohl der Fahrgäste. Im Zug werden gekühlte Getränke sowie kleine Snacks angeboten.