SWR begleitet die Biberbahn: „Anpacken und nicht jammern“

SWR Aktuell hat einen Fahrtag auf der Ablachtalbahn begleitet und zeigt, wie viel ehrenamtliches Engagement hinter der Biberbahn steckt – vom Zugbetrieb über den Bahnsteigbau bis zum großen Ziel eines täglichen Nahverkehrs.

Fernsehteam zeigt ehrenamtlichen Bahnbetrieb und den langen Weg zur Reaktivierung

Ein Fahrtag mit der Biberbahn bedeutet für unsere Fahrgäste vor allem: einsteigen, die Landschaft genießen und bequem zwischen Stockach und Mengen unterwegs sein. Doch wie viel Arbeit hinter dem Freizeitverkehr auf der Ablachtalbahn steckt, bleibt dabei häufig unsichtbar.

Ein Team von SWR Aktuell Baden-Württemberg hat uns deshalb einen Fahrtag lang begleitet. Entstanden ist ein ausführlicher Beitrag über die Biberbahn, die vielen Ehrenamtlichen entlang der Strecke und die Frage, wie es mit der Reaktivierung der Ablachtalbahn weitergeht.

Ehrenamt weit über den Zug hinaus

Im Mittelpunkt des Beitrags stehen Menschen, die dafür sorgen, dass auf der Ablachtalbahn überhaupt wieder Personenzüge unterwegs sind. Der SWR begleitet unter anderem den Fahrkartenverkauf im Zug und zeigt, wie Ehrenamtliche an Bahnübergängen tätig werden oder bei der Pflege und Instandhaltung der Strecke mit anpacken.

Auch unsere in Bürgerarbeit entstandenen Bahnsteige spielen eine wichtige Rolle. Der Beitrag blickt unter anderem nach Zizenhausen sowie auf die Haltepunkte in Göggingen, Krauchenwies und Menningen-Leitishofen. Sie zeigen besonders anschaulich, was möglich ist, wenn Kommunen, Bürger, Unternehmen und Förderverein gemeinsam an einem Ziel arbeiten.

„Anpacken und nicht jammern“ – dieses im SWR-Beitrag genannte Motto beschreibt daher ziemlich gut, was die Entwicklung der Ablachtalbahn in den vergangenen Jahren geprägt hat.

Vom Freizeitverkehr zur täglichen Regionalbahn

Der SWR richtet den Blick aber auch nach vorne. Denn der heutige Freizeitverkehr an Sonn- und Feiertagen soll nicht das Ende der Entwicklung sein. Das gemeinsame Ziel der beteiligten Kommunen und des Fördervereins bleibt ein täglicher Schienenpersonennahverkehr im Stundentakt zwischen Stockach und Mengen.

Die Untersuchungen der vergangenen Jahre haben gezeigt, dass der volkswirtschaftliche Nutzen einer Reaktivierung größer ist als die damit verbundenen Kosten. Trotzdem steht eine verbindliche Finanzierungszusage des Landes weiterhin aus.

Auch diese Situation greift der SWR auf: Während die Kommunen entlang der Strecke auf eine Entscheidung drängen, verweist das Land auf die schwierige Haushaltslage. Für die Region heißt es deshalb weiterhin, einen langen Atem zu beweisen.

Der SWR-Beitrag im Video

Wie viel ehrenamtliche Arbeit in der Biberbahn steckt und warum sich so viele Menschen entlang der Strecke für eine dauerhafte Reaktivierung einsetzen, zeigt der kurze Fernsehbeitrag von SWR Aktuell Baden-Württemberg.

Den vollständigen SWR-Artikel lesen

Begleitend zum Fernsehbeitrag hat SWR Aktuell einen ausführlichen Online-Artikel veröffentlicht. Dort gibt es weitere Hintergründe zum ehrenamtlichen Betrieb, zu den Bürgerbahnsteigen und zum aktuellen Stand der Reaktivierungsbemühungen.

→ Zum vollständigen Beitrag bei SWR Aktuell